Engagement im Sport

Wie man an den Fotos von mir in gelber Ausrüstung unschwer erkennen kann, kam ich bereits 1992 in Edmonton, Canada mit dem American Football Sport in Kontakt. Zwar war zwischendrin wieder Handball angesagt, aber als ich 2001 erfuhr, dass in Albershausen ein Footballteam frisch entstanden war, waren meine Farben fortan Blau und Silber mit der Nummer 28 – bis heute.

In Deutschland wird man oft gefragt: „Warum Football – das versteht doch kein Mensch!?“ Die Antwort darauf ist so facettenreich wie der Sport an sich. Es geht schon damit los, das American Football niemand ausschließt – jeder kennt es noch aus dem Schulsport, egal ob Fußball, Handball oder Volleyball, immer saßen am Ende der Mannschaftswahlen die gleichen Kids auf der Bank und fühlten sich nicht zugehörig. Im Football gibt es für jeden eine Position, egal ob dick, dünn, groß oder klein, schnell oder langsam. Und jeder muss seine Aufgabe bewältigen, denn nur wenn alle gut zusammen arbeiten, funktionieren die Spielzüge. Man lernt bereits als Kind, dass jeder Stärken und Schwächen hat, aber jeder gebraucht wird. Hinzu kommt die Intensität auf dem Spielfeld, der Teamgeist und der Sportsgeist insgesamt – ein Handschlag nach dem Spiel ist Pflicht!

Als aktiver Spieler habe ich 2014 meine Ausrüstung an den Nagel gehängt, die Aufgaben als Abteilungsleiter, die ich zu diesem Zeitpunkt bereits innehatte, führe ich immer noch fort. Wer sich näher für den Sport und die Crusaders interessiert, findet unter albershausen-crusaders.de alle Informationen.