Foto: © Louis Haghe (1806–1885), gemeinfrei, Quelle: Wikimedia
Überwiegend schlechte Nachrichten trüben derzeit die allgemeine Stimmung, besonders im politischen Bereich. Doch es gibt auch Hoffnung: Die diesjährige EXPO 2025 in Osaka steht unter dem Motto „Designing Future Society for Our Lives” (Die Zukunftsgesellschaft für unser Leben gestalten) und präsentiert zahlreiche neue Modelle und Ideen für ein gutes Leben.
Das Foto oben zeigt die Eröffnung der ersten Weltausstellung im Jahr 1851 durch Queen Victoria im Crystal Palace im Londoner Hyde Park. Das lange zurückliegende Datum unterstreicht die Bedeutung und den Erfolg dieser Veranstaltung. Inzwischen gab es Weltausstellungen unter anderem in New York, Paris (Eiffelturm), Chicago, Brüssel (Atomium), Mailand, Helsinki, Jerusalem, Dubai, Shanghai und Berlin. Die letzte EXPO in Deutschland fand im Jahr 2000 in Hannover statt.
Der diesjährige Austragungsort Osaka in Japan liegt je nach Route rund 10.000 km von Deutschland entfernt und ist nicht für jeden schnell zu erreichen. Doch die Statements und Ideen umkreisen die Welt und machen Mut, Neues zu denken. Das betrifft vor allem Aussagen über das Zusammenleben, das Wohnen und das Bauen. Gemeinsam mit der Initiative „NEW Bauhaus“ macht die Bundesstiftung Baukultur auf die Weltausstellung in Osaka und den deutschen Pavillon aufmerksam. Im Fokus steht die Frage, wie das Planen und Bauen angesichts der Klimaanpassung und Ressourcenknappheit in Zukunft aussehen kann. Ziel der Weltausstellung ist es, alle Menschen zum Nachdenken darüber anzuregen, wie sie leben möchten und wie jede und jeder zu einem besseren Miteinander beitragen kann.
Unter dem Motto „From Weimar to the World“ präsentiert sich NEW bauhaus gemeinsam mit der Bundesstiftung Baukultur auf der Kulturbühne des Deutschen Pavillons. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen wie nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, intelligente Materialkreisläufe sowie die Verbindung von Ästhetik, Funktionalität und gesellschaftlichem Nutzen im globalen Kontext. Die Kontinuität der Weltausstellung, die etwa alle ein bis fünf Jahre seit fast 175 Jahren stattfindet, vermittelt eine Vorstellung davon, was es bedeutet, die Gestaltung der Welt zukunftsorientiert, friedlich und gemeinschaftlich anzugehen.



